Schlosspark Klinik Ludwigsburg
Ludwigsburg
 

Injektions-Lipolyse

Lipolyse

Fett-weg-Spritze


Überflüssiges Fett mit einer Spritze auflösen ... eine faszinierende Idee! Das Mittel dazu gibt es: der Name ist Phosphatidylcholin (PHC).

Es ist schon jahrelang als Medikament auf dem Markt, um mit Fett verstopfte Adern in der Lunge (Fettembolie) zu behandeln. Herrn Dr. Hasengschwandtner aus Österreich ist es zu verdanken, dass es heute erprobte und sichere Anwendungsrichtlinien für die Injektions-Lipolyse gibt. Inzwischen wird weltweit auf dem Gebiet der Lipolyse geforscht.


Verfahren Injektions-Lipolyse


Die Injektions-Lipolyse (genannt «Fett-weg-Spritze») ist kein Ersatz für eine Fettabsaugung, insbesondere dann nicht, wenn es sich um ausgeprägte Fettdepots handelt. Aber für bestimmte Regionen, bei denen die Fettabsaugung ein zu großer Aufwand bedeuten würde, ist die Lipolyse hervorragend geeignet. Prinzipiell können fast alle Areale am Körper behandelt werden (Doppelkinn, Bauch, Reithose, Oberschenkel usw).

Pro Behandlung können bis zu 10 Ampullen gespritzt werden. Ist der Erfolg mit einer Behandlung noch nicht erreicht, so sollte frühestens nach 8 Wochen eine weitere Behandlung für dasselbe Areal erfolgen. Ein kürzerer Behandlungsabstand ist nicht sinnvoll, da die Wirkung der Spritzen sich erst zwischen der 4. und 8.Woche voll entfaltet.

Nach unserer Erfahrung genügen 2 - 3 Behandlungen pro Areal, um das gewünscht Ergebnis zu erreichen.


 
 
Info
Ausführliche Informationen auf den Internetseiten der Vereinigung der deutschen Plastischen Chirurgen:
www.vdpc.de
 

Betäubung

Für die Behandlung kann eine Betäubungssalbe benutzt werden.


 

Behandlung

Zunächst werden alle Areale, die zur Behandlung vorgesehen sind, markiert. Nach sorgfältiger Desinfektion werden dann kleinste Injektionsmengen mit einer sehr dünnen Nadel unter die Haut gespritzt. Die Einstiche sind kaum spürbar. Ein anfänglich leichtes Brennen und Jucken unter der Haut vergeht rasch. Nach der Behandlung können die Areale für einige Tage angeschwollen und gerötet sein.


 

Nachbehandlung

Am 1.Tag sollten die behandelten Stellen gekühlt werden.
Eine Kompressionskleidung oder ein Verband ist nicht erforderlich.
Sportliche Aktivitäten können nach wenigen Tagen wieder aufgenommen werden, eine Arbeitsunfähigkeit entsteht nicht.


 

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